Herzlich willkommen zur 56. Jahrestagung der ÖGPÄRC 2018 in Bozen

Grußwörter: ÖGPÄRC 2018 | ÖGPÄRC | Südtiroler SanitätsbetriebeLand Vorarlberg | Land Südtirol

 

 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

 


wir freuen uns sehr, die 56. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktion Chirurgie – ÖGPÄRC – vom 04. – 06. Oktober 2018 in Bozen organisieren zu dürfen.

Wir laden Sie alle herzlich ein, daran teilzunehmen. Es ist das erste Mal, dass die österreichische Gesellschaft sich entschieden hat, im Hinblick auf den Tagungsort neue Wege zu gehen und diesen nicht in Österreich, sondern grenzüberscheitend im nahen Südtirol abzuhalten.

Das Motto der Tagung „Grenzen überschreiten“ ist jedoch nicht nur auf die Lokalität  beschränkt, auch die notwendige Entwicklung unseres Faches wird darin angesprochen.

In  Zukunft wird sich die Plastische Chirurgie immer weniger an ausschließlich mechanistischen operativen Schnitten definieren können. Der Fokus der Weiter-entwicklung liegt absehbar auf der vermehrten Beachtung neuer Kenntnisse und Anwendungen in der regenerativen Medizin, wie sie bereits auf verschiedenen Gebieten z.B. der Stammzellmodulation oder Fettgewebsforschung betrieben wird. Es zeigen sich neue Leistungshorizonte, die die bisherigen Grenzen der Möglichkeiten überholen werden. Subjektive Limits werden zunehmend durch neue Arbeitsmethoden aufgehoben und die Auseinandersetzung mit bisherigen Limitierungen, vermeintlicher wie auch echter, ist auch in unserem Fach notwendig geworden.

Medizin 4.0 ist ebenfalls ein Trend, welcher unsere medizinischen Strategien, Aufgaben und Arbeitsanwendungen unwiderruflich verändern wird. Die fortschreitende Digitalisierung  und Anwendung moderner Kommunikationstechniken eröffnet real-time Zugang zu neuen gesundheitspolitischen Strukturen, die auch unser Fach betreffen werden. Ein sinnhaft überlegter Zugang zu diesem Thema wird die dahin inhärente Rationierung bzw. Eigenbegrenzung unseres Faches, auch im Hinblick auf unnötige Kostenexplosion, aufhalten und das Machbare enger definieren.

Zusammenfassend sind wir als plastische Chirurgen verpflichtet den Fortschritt zu prüfen, für die Vermittlung neuer Standards Sorge zu tragen, Fächergrenzen zu überschreiten und Brücken zwischen den Disziplinen zu bauen, ohne die eigene ärztliche Kompetenz dabei in Frage zu stellen.

In diesem Sinne, zusammen mit den angeführten klinischen Themen, und dem zweifellos attraktiven Rahmenprogramm hoffen wir, ein für Sie interessantes und innovatives Programm gestalten zu können.

 

Mit den besten Grüßen,

Univ.-Prof. Dr. med. Peter Kompatscher

 

mit Organisationsteam

Priv. Doz. Dr. med. Lorenz Larcher, MRM

Dr. Marion Dietl, MBA

 

 

 

Die Plastische Chirurgie unterliegt ständigen Erneuerungen und mehr denn je, zählt die interdisziplinäre und auch internationale Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen. Umso bedeutsamer ist es, in jeder Hinsicht Grenzen zu überschreiten um schlussendlich das Beste für den Patienten zu erreichen.

Mein Name ist Lorenz Larcher und ich bin der ärztliche Leiter des landesweiten Dienstes für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, unser Aufgabengebiet ist eben die grenzüberschreitende, gesamtheitliche Versorgung der Südtiroler Bevölkerung.

Ich heiße Sie recht herzlich in meiner Heimatstadt und in der Funktion als Kongresssekretär willkommen!

 

Mit besten Grüßen aus Südtirol,

Priv. Doz. Dr. med. Lorenz Larcher, MRM

 

 

 

Sehr geehrte Kollegen und Kolleginnen,

Es ist mir eine besondere Ehre, Sie als Tagungssekretärin der 56. Jahrestagung der ÖGPÄRC in meiner Heimat Südtirol willkommen zu heißen.

Das Motto der heurigen Jahrestagung „ Grenzen überschreiten“ steht direkt im Zusammenhang mit Weiterentwicklung, Engagement, Interdisziplinarität und Innovation und spiegelt die notwendigen Entwicklungen unseres Fachgebietes in der Zukunft der chirurgischen Medizin wieder. Diese Attribute werden symbolisch auch durch den Veranstaltungsort, der erstmals  außerhalb der österreichischen Landesgrenzen liegt, unterstützt.

Auch meine Ausbildung führte mich über die Grenzen Südtirols hinaus nach Feldkirch, wo ich derzeit als Assistenzärztin an der Abteilung für Plastische Chirurgie, unter der Leitung von Herrn Univ.-Prof. Dr. Peter Kompatscher, tätig bin.

Ich freue mich für diese ehrenvolle  Aufgabe nach Südtirol zurückzukehren und wünsche Ihnen einen spannenden Kongress und eine schöne Zeit in Südtirol.

Herzliche Grüße

Dr. Marion Dietl, MBA

 


Grußwort der ÖGPÄRC

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

 

in meiner derzeitigen Funktion als Präsident der wissenschaftlichen Gesellschaft gehört es zu meinen Aufgaben, mir über die beiden Jahrestagungen der ÖGPÄRC Gedanken zu machen. Da mein Plan fest stand, den Kongress 2019 in Wien zu organisieren, blieb noch die Frage, wo er 2018 stattfinden sollte.

Da es eine enge Bindung zu einigen Fachärzten für plast. Chirurgie im Raum Südtirol gibt und wir dort noch nie eine Jahrestagung veranstaltet haben, war es das Ansinnen mehrer Gesellschaftsmitglieder, den Kongressort dorthin zu verlegen.

Sofort war reges Interesse zu bemerken, da Südtirol sicherlich eine schöne Destination im Herbst darstellen wird.

Wir werten das auch als eine Solidaritätsbekundung zu Fachärzten, die ihre Ausbildung in Österreich absolviert haben.

Darüber hinaus ist einer der führenden Proponenten der plast. Chirurgie in Österreich, Herr Prof. Dr. Peter Kompatscher, ein gebürtiger Südtiroler und ich habe mir gedacht, dass es eine schöne Geste ist, ihn in dem Jahr, in dem er sich aus dem Primariat in Feldkirch zurückziehen wird, mit der Organisation in seiner ursprünglichen Heimat zu betrauen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Prim. Dr. Boris Todoroff

Präsident der ÖGPÄRC


Grußwort der Südtiroler Sanitätsbetriebe

 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

liebe Begleitpersonen,

 

es ist für mich eine große Ehre und Freude, Sie zur 56. Jahrestagung der ÖGPÄRC in Südtirol begrüßen und willkommen heißen zu dürfen.

Die plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie hat auch in unserem Gesundheitswesen inzwischen einen festen Stellenwert, und wir sind dabei, mit den im Bereich dafür Verantwortlichen diese weiter auf- und auszubauen.
Die Plastische Chirurgie, vielfach als rein ästhetische Chirurgie gesehen, hat eine große Bedeutung im eigentlich plastischen und rekonstruktiven Bereich, denken wir nur an die Unfall- oder die onkologische Chirurgie.
Ich wünsche Ihnen im Namen des Südtiroler Sanitätsbetriebes einen interessanten Kongress mit wissenschaftlich kollegialem Austausch sowie einen angenehmen Aufenthalt in unserem schönen Land.

 

Dr. Thomas Lanthaler, MAS, MBA
Direktor der Südtiroler Sanitätsbetriebe


Grußwort des Landeshauptmanns von Vorarlberg

 

Geschätzte Kongressteilnehmerinnen und Kongressteilnehmer!

 

„Grenzen überschreiten“ ist der vielsagende Leitsatz, unter den Primar Univ.-Prof. Dr. Peter Kompatscher und sein Team heuer die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie gestellt haben. Dabei ist das Motto nicht nur im übertragenen Sinne zu verstehen, sondern durchaus wörtlich zu nehmen: So wurde für die 56. Auflage der ÖGPÄRC-Jahrestagung mit Bozen im nahen Südtirol erstmals ein Tagungsort außerhalb von Österreich gewählt. Sehr gerne habe ich mich bereit erklärt, mit meinem Südtiroler Amtskollegen Arno Kompatscher den Ehrenschutz für die Veranstaltung zu übernehmen.

Fortbildung, Vernetzung und Dialog sind im Gesundheitswesen unerlässlich für hohe Qualitätsstandards und permanente Qualitätssicherung. Es braucht eine kontinuierliche Wissens- und Erfahrungsweitergabe, um Fortschritte und Errungenschaften innerhalb der modernen Medizin den Patientinnen und Patienten auf schnellem Wege zugänglich zu machen. Umso wichtiger sind regelmäßige Kongresse und Tagungen, weil sie einen lebendigen Austausch über die neuesten Methoden ermöglichen. In der Neuauflage, die ein attraktives Programm bereithält, sollen wiederum zahlreiche zukunftsrelevante Themenbereiche zur Sprache kommen.

Dem Tagungspräsident Primar Univ.-Prof. Dr. Peter Kompatscher, der die Plastische Chirurgie am Landeskrankenhaus Feldkirch in Vorarlberg mittlerweile seit 30 Jahren leitet und ihr zu nationalem und internationalem Renommee verholfen hat, danke ich mit seinem ganzen Team für das großartige Engagement. Ebenfalls zu danken ist der Gesellschaft mit Präsident Primar Dr. Boris Todoroff an der Spitze für das tatkräftige Wirken auf diesem wichtigen Gebiet der Medizin, das sich rasant entwickelt. Allen Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmern wünsche ich informative Stunden und einen schönen Aufenthalt in Bozen.

 

Mag. Markus Wallner

Landeshauptmann


Grußwörter des Landes Südtirol

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Medizin denkt und arbeitet über die Grenzen hinweg. Das gilt für die Grenzen des Möglichen, wie für die Landesgrenzen oder die Grenzen der verschiedenen Disziplinen. Würde die Medizin vor diesen Grenzen haltmachen, müsste unsere Gesellschaft auf viele wissenschaftliche Erkenntnisse, neue Behandlungsmethoden, innovative Therapien und vieles mehr verzichten.

Die Zusammenarbeit in jeglicher Hinsicht ist somit der Schlüssel für den medizinischen Fortschritt. Das diesjährige Motto „Grenzen überschreiten“ der 56. Jahrestagung derÖsterreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) könnte deshalb nicht besser gewählt sein.

Die Bedeutung der Zusammenarbeit unterstreicht die ÖGPÄRC auch mit der Wahl des Tagungsortes.Als Landeshauptmann von Südtirol freut es mich, dass die ÖGPÄRC einen ihrer wichtigsten Kongresse heuer in Südtirol abhält und ich heiße alle Kongressteilnehmerinnen und Kongressteilnehmer ganz herzlich willkommen!

Ich wünsche Ihnen informative Tage und einen fruchtbringenden Austausch.

 

Arno Kompatscher

Landeshauptmann

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

in diesem Jahr findet die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische Chirurgie (ÖGPÄRC) erstmals außerhalb Österreichs statt. Es freut mich sehr, dass Bozen als Austragungsort für diese Veranstaltung gewählt wurde, nicht zuletzt im Sinne der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Die plastische Chirurgie hat sich in den vergangenen Jahren zur High-Tech-Medizin entwickelt. Die innovativen digitalen und technischen Neuerungen und Entdeckungen unserer Zeit wirken sich sehr stark auf diese Disziplin aus und beeinflussen deren Entwicklung entscheidend mit. Dadurch ergeben sich in vielen Bereichen große Chancen und spannende Herausforderungen und auch in den kommenden Jahren sind stetige Veränderungen zu erwarten. Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Fachkräfte, die diese Disziplin praktizieren und weiterentwickeln, sich über ihre jeweiligen Erfahrungen, über neue Erkenntnisse und Entwicklungen austauschen.

 

Ich wünschen allen Beteiligten bereichernde vier Tage und verbleibe,
mit freundlichen Grüßen,
Landesrätin Martha Stocker